Dresden/Görlitz (FDK). Der Familienbund Sachsen bedauert die Unterzeichnung des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. “Dieses Gesetz wirft mehr Fragen auf, als es Probleme löst”, so der Geschäftsführer des Familienbundes der Katholiken in Sachsen, Markus Kremser. Die jetzt beschlossene Privilegierung von Zweierbeziehungen diskriminiere andere Familienformen. In letzter Konsequenz müsse der Staat die Zivilehe abschaffen. “Es war ein Fehler, dieses Gesetz in so kurzer Zeit und ohne ausreichende öffentliche Auseinandersetzung und parlamentarische Beratung zu beschließen”, sagt Kremser. Was meinten die Mütter und Väter des Grundgesetzes als sie den Schutz von Ehe und Familie in die Verfassung aufnahmen? Und was wollen wir heute unter besonderen Schutz stellen? Zweierbeziehungen oder Familien mit Kindern? “Diese Fragen hätten diskutiert werden müssen, bevor ein solches Gesetz verabschiedet wird”. In einer Analyse beschreibt Kremser, dass die vollkommene Abschaffung der staatlichen Ehe konsequenter wäre als das jetzt beschlossene Gesetz zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts. Der Text „Keine Ehe für niemand – Warum der Staat die Ehe abschaffen muss“ steht hier hier zum Download bereit.

“Keine Ehe für niemand” statt “Ehe für alle “